OBERPFÄLZER JAKOBSWEG

Sa 21.10.17, 8:00 - 17:15 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz direkt beim Grenzübergang Tillyschanz bei Eslarn. Von dort aus bringt uns ein Bus nach Hostoun / Hostau - Tschechien.

Wir gehen den Jakobsweg - Von Hostoun (CZ) nach Tillyschanz

Zum Oberpfälzer Jakobsweg - geführter Pilgerweg mit Impulsen, Stationen und Einkehr


Für diese Etappe in Tschechien treffen wir uns am Grenzübergang Tillyschanz bei Eslarn. Von dort aus bringt uns ein Bus nach Hostoun, wo während des Zweiten Weltkrieges wertvolle Lipizzaner untergebracht waren. Ausgangspunkt der geführten Wanderung ist die dortige Jakobskirche mit der im 15. Jhd. holzgeschnitzten "Schmerzhaften Muttergottes in Hostau".
Vorbei an einem Kinderheim mit Schule geht es gleich kräftig aufwärts zwischen Bäumen und Büschen Richtung Újezd Sv. Krize (Heiligenkreuz). Die sich weitende ruhige Landschaft macht dann den Blick in Richtung Újezd und die Grenzberge frei. In Újezd gehen wir Richtung Ortsmitte, die von der schön renovierten Kirche und dem Dorfweiher geprägt wird.

Ab hier geht es auf einem Schotterweg aufwärts in den Wald. Weiter zwischen Wald und freier Landschaft wandern wir an Viehweiden entlang. In Belá nad Radbuzou (Weißensulz) überqueren wir die alte Steinbrücke mit sechs Heiligenfiguren. Diese architektonische Schönheit ließ die Reichsgräfin von Metternich im verkleinerten Maßstab der weltbekannten Karlsbrücke in Prag nachbauen. Dem Zweiten Weltkrieg wäre sie fast zum Opfer gefallen, aber die Intervention des Bürgermeisters verhinderte zum Glück eine Sprengung dieses Kulturdenkmals. Wir kommen dann an der Kirche vorbei, die der Schmerzhaften Maria geweiht wurde.

Nächstes Ziel ist Smolov (Schmolau). Es folgt nun die längste Steigung zunächst Richtung Karlová Hut' (Karlbachhütte). Von dort geht es weiter aufwärts durch den Wald und wir kommen zum Rastplatz "Walddorf", dem höchsten Punkt dieser Jakobswegetappe. Hier gibt es auch einen Trinkwasserbrunnen mit überdachten Bänken und an dieser Stelle liegt der untergegangene Ort "Waldorf".
Ab da führt uns die stets gut ausgeschilderte tschechische Jakobswegstrecke nach Eisendorfská Hut' (Eisendorfhütte) und dem Grenzort Zelezná (Eisendorf). Im Bereich des Grenzübergangs kommen wir zum "Park der Versöhnung" mit einer großen Jakobsweg-Karte. Nach rund 300 m haben wir unser Ziel erreicht, den Grenzübergang Tillyschanz. Der Feldherr Tilly baute die Grenzbefestigung im 17. Jhd. aus. Reste der Bodenschanzen sind im angrenzenden Wald noch zu sehen.

Strecke: ca. 20 km
Gebühr: Gebühr: 15,- € (Jakobswegbegleiter, Bus)
Anmeldung: (hier) bitte online auf www.keb-weiden.de; sonst tel. unter 0961 634964-2 bei KEB Neustadt-Weiden
Hinweis: Die einzelnen Etappen führen meist auf Feldwegen über hügeliges Gebiet. Die Wanderungen finden bei jeder Witterung statt. Wanderschuhe und geeignete Bekleidung werden dringend empfohlen. Die Strecken erfordern normale "Wanderkondition" und guten Gesundheitszustand. Für den Personentransfer wir gebeten, Fahrgemeinschaften vor Ort zu bilden und den jeweiligen Fahrer mit einem Obolus zu entschädigen. Der Transport vom Zielort der Wanderung zum Ausgangspunkt erfolgt dann zumeist mit dem Bus. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. In den meisten Jakobskirchen liegen Stempel für den Pilgerausweis auf.

Referenten: Tanja Ringholz
Paul Zetzlmann, Jakobswegbegleiter

Veranstalter: KEBs Neustadt-Weiden, Schwandorf u. Amberg-Sulzbach

Anmeldung:

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