1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland

112. Regensburger Ökumenisches Gespräch -
Die Kirchen und der Nationalsozialismus.
Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Erinnerung

Vortrag

Zumindest punktuell, etwa im Kreisauer Kreis, hatten Katholiken und Protestanten im Widerstand gegen den Nationalsozialismus zusammengefunden. Dennoch blieb in der jungen Bundesrepublik das konfessionelle Klima angespannt, was Rückwirkungen insbesondere auf die Erinnerung an die Rolle der katholischen Kirche im Nationalsozialismus hatte. Der amerikanische Historiker Mark Edward Ruff spricht sogar von einer "Schlacht" um dieses Thema, die in der Kontroverse um das Reichskonkordat zwischen dem evangelischen Kirchenhistoriker Klaus Scholder und dem katholischen Historiker Konrad Repgen gipfelte. Der Vortrag rekonstruiert diese vergangenen konfessionellen Spannungen und möchte Wege zu einer gemeinsamen Erinnerung aufzeigen.

Referent:

Prof. Dr. Claus Arnold, wurde 1965 in Ravensburg (Württemberg) geboren. Nach dem Theologiestudium in Tübingen und Oxford war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Hubert Wolf in Frankfurt und Münster. Ab 2004 war er Professor für Kirchengeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt, seit 2014 hat er den Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität zu Mainz inne. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei der theologischen Konfessionalisierung im 16. Jahrhundert und bei der Modernismuskrise im Katholizismus (1893-1914) und ihren Nachwirkungen.

Datum Mo 25.10.2021, 19:00 - 22:00 Uhr
Ort Runtingersaal, Keplerstr. 1, 93047 Regensburg
Gebühr Eintritt frei, Spenden erwünscht.
Veranstalter KEB in Kooperation mit dem EBW und weiteren Kooperationspartnern.
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Regensburg.
Anmeldung www.keb-regensburg-stadt.de
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