KEB Neustadt-Weiden

Hier folgend unsere nächsten Termine

Jakobsweg-Flyer

Einen ausführlichen Flyer über unsere Etappen zum und auf dem Oberpfälzer Jakobsweg finden Sie hier.

Etappen in Tschechien 2020 im Überblick

Hier gehts zu den nächsten Etappen (teils mit der Möglichkeit, sich da direkt anzumelden). Weitere Pilgertouren gibt es bei den Themen unter "Pilgern" (Umkreissuche erweitern!)

Oberpfälzer Jakobsweg

Von Tschechien zum...

...Oberpfälzer Jakobsweg - grenzüberschreitend

Zum berühmten Pilgerort Santiago de Compostela in Spanien führen Wege aus ganz Europa. Nach dem erfolgreichen Start haben wir die grenzüberschreitende Tour über Kladrau-Tsche­chien nochmals erweitert und können dann den - von Prag kommenden tschechischen Jakobsweg - als Oberpfälzer Jakobsweg in weiteren Tagesetappen von Eslarn über SAD, Ensdorf, Kastl... entdecken.

Die begleiteten Wanderungen werden neben ausgewählten Führungen, auch kurze spirituelle Impulse bieten.

Die KEB Neustadt-Weiden lädt Sie mit ihren südlichen Nachbar-KEBs ein, in individuell wählbaren Etappen mit von uns ausgebildeten Jakobswegbegleitern zu pilgern.  Auf dem Weg durch reizvolle abwechslungsreiche Landschaften mit Kulturschätzen und lohnenswerten Halte-Punkten können Sie anderen, sich selbst oder auch Gott begegnen.

Von Pilsen nach Plesnice (CZ) - mit Übernachtung

Für diese (erste) Pilgeretappe in Tschechien treffen wir uns in Waidhaus, wo wir gemeinsam frühstücken und den Pilgersegen erhalten. Weiter geht es mit dem Bus zur Führung und Übernachtung nach Pilsen, Kulturhauptstadt Europas 2015.

Nach einer kurzen Straßenbahfahrt zum Zoo folgen wir der Straße Kotikovska und verlassen Pilsen. Auf der alten Verbindungsstraße geht’s nach Chotikov, von dort zuletzt über einen Feldweg nach Kusti. Vorbei an einer  kleinen Kapelle führt der Weg durch Felder und am Waldrand entlang nach Ceminy mit seiner Dorfwirtschaft. Später erreichen wir Ujezd nade Mzi.
Von dort geht es weiter über die Talsperre Hracholusky zur kurzen Besichtigung der Burgruine Buben bevor wir zuletzt Plesnice erreichen.

Treffpunkt: Autobahnkirche Waidhaus
Wanderstrecke am zweiten Tag: 20 km

Von Plesnice (CZ) nach Stribro

Für diese Tagesetappe treffen wir uns in Waidhaus. Wir fahren in Fahrgemeinschaften nach Stribro. Von dort geht´s per Bahn nach Plesnice, dem Ausgangspunkt dieser Tageswanderung.

Gegenüber einem Restaurant finden wir die ersten Wanderwegweiser. Weiter geht es nach Nova Jeznawo, wo wir zur Rechten eine alte Barockkirche sehen. Nach dem Ort führt der Weg durch Wiesen und Felder nach Pnovany. Einen Dorfweiher streifend wandern wir in Richtung Berani Dvur. An einem See vorbei gehen wir dann links aufwärts zum Wald. Oben angekommen kündigt ein Wanderwegweiser uns Stribro (11,5 km) an. Durch den Nadelwald geht es nun abwärts in Richtung Stausee Hracholusky. Am Campingplatz vorbei führt der Weg in das Dorf Vranov. Ab hier sind es noch 3,5 km nach Stribro - von den Premysliden als Königsstadt gegründet. An diesem Zielort der Pilgerwanderung kreuzt sich der Jakobsweg auch mit der Goldenen Straße: www.goldene-strasse.de

Treffpunkt: Autobahnkirche Waidhaus
Wanderstrecke ca. 18 km

Von Kladruby (CZ) nach Prostibor

Die Strecke führt gut 15 km von Kladrau/Kladruby nach Prostibor. Dieser Zielort wird in Fahrgemeinschaften ab Waidhaus (Treffpunkt Autobahnkirche) angefahren. Und von dort werden die Tagespilger per Reisebus nach Kladruby an den Ausgangspunkt des Fußmarsches gebracht. Nach einer ausführlichen deutschsprachigen Führung im Kloster Kladruby (Eintritt und Führung zusätzlich, 2012: € 6,50) steigt der Weg zur Jakobskirche, schlängelt sich neben der Uhlavka, führt entlang von Pferdekoppeln, Feldern, Dorfweihern und durchquert Dörfer, wie Telice, zu deutsch Dölitschen. In einem Abstecher wird der Jüdische Friedhof besucht.
Über eine Brücke werden die Pilger zu den Fahrzeugen an der Nikolauskirche von Prostibor geführt. Nach der Rückfahrt können sich die Jakobswegpilger mit einer Einkehr in Waidhaus belohnen.

Treffpunkt: Autobahnkirche Waidhaus
Wanderstrecke: ca.15,5 km

Von Darmyšl (CZ) nach Hostoun

Wir treffen uns am Grenzübergang Tillyschanz bei Eslarn. In Fahrge-meinschaften fahren wir nach Hostoun in Tschechien und per Bus nach Darmysl, den Ausgangspunkt dieser Pilgeretappe durch wildromantisches Naturgebiet.

Vorbei an einer Kapelle wandern wir zunächst aufwärts und biegen später rechts in einen Waldweg ein. Entlang mehrerer Pferdekoppeln mündet der Weg im „Naturschutzgebiet Sieben Berge“ (seit 1994). Nach einer Rast führt die Tour runter nach Vedice mit Dorfteich und kleinem Feuerwehrhaus. Als nächstes nähern wir uns der kleinen Ortschaft Pres.
In der Melnice passieren wir eine Nepomukstatue, den Dorfsee und durch Felder geht es weiter nach Mircovice. Nach Wiesen und Feldern am Waldrand entlang pilgernd sehen wir in der Ferne bereits Hostoun liegen, unser Etappenziel (und mit seiner Jakobskirche Ausgangspunkt der nächsten Tageswanderung).

Treffpunkt: Grenzübergang Tillyschanz
Wanderstrecke: ca. 17 km

Von Hostouň (CZ) nach Tillyschanz bei Eslarn

Für diese Etappe treffen wir uns am Grenzübergang Tillyschanz bei Eslarn. Von dort bringt uns ein Bus nach Hostoun. Ausgangspunkt der geführten Wanderung ist die dortige Jakobskirche. Kräftig aufwärts über Újezd Sv. Krize (Heiligenkreuz) an Viehweiden entlang geht’s in der sich weitenden Landschaft mit Blick auf die Grenzberge nach Belá nad Radbuzou (Weißensulz). Dort überqueren wir eine alte Steinbrücke mit sechs Heiligenfiguren, eine architektonische Schönheit, die die Reichsgräfin von Metternich im verkleinerten Maßstab der weltbekannten Karlsbrücke in Prag nachbauen ließ. In Smolov (Schmolau) beginnt die längste Steigung Richtung Karlová Hut‘ (Karlbachhütte) zum Rastplatz „Walddorf“, dem höchsten Punkt dieser Jakobswegetappe. Über Eisendorfská Hut‘ (Eisendorfhütte) und den Grenzort Zelezná (Eisendorf) erreichen den Grenzübergang Tillyschanz. Der Feldherr Tilly baute die Grenzbefestigung im 17. Jh. aus. Reste der Bodenschanzen sind im angrenzenden Wald noch zu sehen.

Treffpunkt: Parkplatz am Grenzübergang Tillyschanz
Strecke: ca. 20,5 km

Oberpfälzer Jakobsweg

Von Eslarn nach Fuchsberg

Treffpunkt dieser Etappe ist die Ortsmitte von Fuchsberg (Gde. Teunz). Von dort bringt uns ein Bus in den Grenzmarkt Eslarn. Dort besuchen wir die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt aus dem 17. Jhd.  mit einer sehenswerten barocken Innenausstattung. Nach einer kurzen Kirchenführung und Pilgersegen beginnen wir den Fußmarsch.
Immer ansteigend führt der Weg über Gaisheim zum schön gelegenen Ort Wildstein, wo uns mittags ein Gasthaus bewirtet. Auf dem 736m hohen Wildenstein finden sich Ruinen aus dem 11. Jahrhundert. Wir wandern um den Wildenstein herum nach Kühried und über Burkhardsberg zur Jakobskirche bei Fuchsberg, dem Ziel der ersten Etappe.
Das Kirchlein wurde im 18. Jhd. errichtet aufgrund eines Gelübdes. Der Stifter Graf Carl Clement von Taufkirchen zu Fuchsberg und seine Gemahlin Eleonora von Taufkirchen-Kreuth baten den Hl. Jakobus, ihren Sohn in den Türkenkriegen zu beschützen. Im nahe gelegenen Fuchsberg besteht nochmals die Möglichkeit zur Einkehr.

Treffpunkt: Ortsmitte von Fuchsberg (92552 Teunz)
Strecke: ca. 20 km

Von Teunz nach Willhof

Wir starten bei der Pfarrkirche St. Lambert in Teunz. Das Gotteshaus wurde 1723 erbaut und 1957-59 erweitert. Nach einer kurzen Kirchenführung machen wir uns auf den Weg vorbei am Hochwassermarterl mitten in der Murach, das an das verheerende Hochwasser von 1760 erinnert. Der Pilgerweg führt weiter über Voggendorf nach Rottendorf mit einem herrlichen Ausblick über das Murachtal. Dann geht es steil hinauf nach Enzelsberg. Der Jakobsweg führt nun durch das idyllische Katzbachtal an Guteneck vorbei. Im 13. Jahrhundert stand hier eine gotische Burganlage. Später wurde an der Stelle ein Schloss errichtet, das sich im Besitz der Herren von Murach befand. 1822 vernichtete ein Brand die Gebäude und wurde dann nach und nach wieder aufgebaut. Der Weg führt uns weiter bergauf. Der Anstieg wird mit einem herrlichen Blick über das Katzbachtal belohnt. Dann erreichen wir nach wenigen Kilometern die St. Jakobskirche in Willhof, das Ziel der 3. Etappe. Das idyllisch gelegene romanische Kirchlein wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Das Bild im Hochaltar zeigt das Bild des Kirchenpatrons Jakobus. Zur Einkehr geht es dann ins 2 km entfernt gelegene Altendorf.

Treffpunkt: Altendorf beim Gasthaus Schiesl, Neunburger Straße 9 (am Ziel!)
Strecke: ca. 20 km

Von Mitterauerbach nach Schwandorf

Damit die Strecke nach Schwandorf nicht zu lang wird, beginnen wir diese Etappe in Mitterauerbach. Alternativ kann man auch in Willhof starten; dadurch verlängert sich die Etappe um 5 Km. Die sehenswerte Kirche „Unsere Liebe Frau“ bildet den Ausgangspunkt. Die unterschiedlichen Epochen haben ihre Spuren an und in der Kirche hinterlassen. So finden sich romanische und gotische Teile sowie Altäre aus dem Rokoko. Wir folgen dem Jakobsweg bergauf nach Wundsheim. Dann geht es über Hohenirlach, Rauberweiherhaus und Holzhaus in das Charlottenhofer Weihergebiet, ein Naturschutzgebiet mit einer einzigartigen Fauna und Flora. Endlich liegt Schwandorf mit der Stadtpfarrkirche St. Jakob vor uns, dem Ziel dieser Etappe. Schwandorf wird 1006 erstmals urkundlich erwähnt. Die Pfarrkirche St. Jakob wurde anfangs des 15. Jahrhunderts errichtet. Die Kirche wurde in den Jahrhunderten mehrmals umgebaut und umgestaltet. Mehrere Einkehrmöglichkeiten.

Treffpunkt: Schwandorf
Strecke: ca. 20 km

Von Schwandorf nach Ensdorf

Diese Etappe beginnt an der der Schwandorfer Stadtpfarrkirche St. Jakob. An der Naab treffen wir auf das Kloster Ettmannsdorf. Seit 1861 sind hier die Ordensfrauen von Guten Hirten ansässig. Das Kloster beherbergt heute eine Einrichtung der Kath. Jugendfürsorge. Weiter geht es nach Naabsiegenhofen mit der Kirche St. Salvator, die romanische Ursprünge hat. Nächstes Ziel ist Neukirchen. Von weitem schon ist die Pfarrkirche St. Martin zu sehen. Im 18. Jahrhundert wurde sie auf den Mauern eines mittelalterlichen Vorgängerbaus neu errichtet. Der Jakobsweg verläuft weiter über Scheckenberg, Siegenthan nach Ensdorf. Ziel ist das Kloster mit der Kirche St. Jakob. Die Ursprünge des Klosters liegen im 12. Jahrhundert. Nach der Aufhebung 1554 wurde es 1669 wieder besiedelt.1695 bis 1717 wurden Klostergebäude und Kirche neu errichtet. An der barocken Innenausstattung hat unter anderem auch Egid Quirin Asam mitgewirkt. 1929 übernahmen die Salesianer Don Boscos die Klostergebäude. Heute sind hier unter anderem ein Jugendbildungshaus und eine Umweltstation untergebracht. Möglichkeit zur Pilgerbrotzeit im Kloster nach Voranmeldung.

Treffpunkt: Ensdorf am Kloster
Strecke: ca. 17 km

Von Ensdorf nach Hohenburg

Wir starten an der Klosterkirche St. Jakob. Nach einem steileren Anstieg entlang der Kreuzwegstationen treffen wir auf die Wallfahrtskirche am Eggenberg -Wallfahrtskirche, die St. Dionys und den 14 Nothelfern geweiht ist. Der Weg steigt zunächst an und fällt dann ab ins Taubenbachtal. Bei Spieshof führt der Weg vorbei an der Burgruine Rossstein. Dann geht es aufwärts nach Egelsheim und von dort über Alertshofen hinab ins Lauterachtal zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Stettkirchen.. Nach der Überlieferung geht die Gründung auf ein Gelübde Kaiser Otto II. zurück, der dies 976 nach der Schlacht gegen den Bayerischen Herzog Heinrich den Zänker geleistet hat. Auf einem Pfad oberhalb der Straße erreicht man in kurzer Zeit Hohenburg. Von weitem ist schon die Burgruine hoch über dem Ort zu sehen. Auf der Lauterachbrücke begegnen wir dem Apostel Jakobus, dem dort ein Denkmal in Bronze gesetzt wurde. Direkt am Marktplatz steht die Jakobuskirche leicht erhöht. Der Bau zeigt den Heiligen auf dem Altarbild als Fürbitter für den Ort Hohenburg. Einkehrmöglichkeit in der Hammermühle.

Treffpunkt: Hohenburg bei der Pfarrkirche
Strecke: ca. 18 km

Von Hohenburg nach Kastl

Ausgangspunkt ist die Hohenburger Pfarrkirche St. Jakob. Der Pilgerweg folgt dem Lauterachtal flussaufwärts an der Grenze zum Truppenübungsplatz Hohenburg entlang. Nach wenigen Kilometern erreichen wir Allersburg. Über dem Dorf thront die Wehrkirche St. Michael, deren Geschichte bis ins 9. Jhd. zurück reicht. Wir folgend der Jakobsmuschel dem Lauterachtal hinauf bis nach Ransbach. Die Ortschaft wurde 2007 beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit der Bronzemedaille ausgezeichnet. Der Weg führt dann weiter nach Kastl mit der sehenswerten Klosterburg. Die Burganlage bestand bereits im 10. Jh. Die Gründung des Benediktinischen Reformklosters erfolgte 1098. Die ehemalige Kloster- und heutige Pfarrkirche St. Peter gilt als eine der kunsthistorischen bedeutsamsten Kirche der Oberpfalz und als Meisterwerk der oberpfälzer Romanik. In der Kirche befinden sich viele Grablegen, unter anderem ist dort die Tochter des Kaisers Ludwig des Bayern bestattet, die in Kastl im Alter von 3 Jahren verstarb. In der Vorhalle befindet sich außerdem die Grablege des legendären Feldhauptmannes Seyfried von Schweppermann. In Kastl laden mehrere Gaststätten zur Einkehr ein.

Treffpunkt: Kastl, Alter Bahnhof
Strecke: ca. 13.5 km

Von Kastl nach Sindlbach

Ausgehend vom inzwischen stillgelegten Bahnhof in Kastl führt der Jakobusweg zuerst hügelaufwärts die erste Strecke auf dem alten Pilgerpfad zur Wallfahrtskirche auf dem Habsberg. Vorbei an einer alten Grottenkapelle lädt die abwechslungsreiche Strecke immer wieder zu herrlichen Ausblicken ein. Nach Nattershofen verläuft der Weg im Wald hinauf zum Dietrichstein, wo einst der Bergfried der Schweppermannsburg stand. Eine kleine Waldkapelle lädt zur Rast ein. Aus dem Wald kommend grüßt bereits Trautmannshofen. Die Ursprünge der Kirche sind schon 1382 datiert. Berühmt wurde sie jedoch als Wallfahrtskirche während der Hussiteneinfälle zu Beginn des 15. Jahrhunderts (1432). Ab 1686 gestaltete die berühmte Baumeisterfamilie Dientzenhofer (Leonhard, Georg und Wolfgang) den Prachtbau. Nach einem schnurgeraden Feldweg führt der Jakobusweg mit einigen Kurven und Abzweigungen durch den Gravenbucher Forst. Vorbei an zwei interessanten Bildstöcken, dem schwarzen und dem roten Marterl, verfestigt sich der Wanderweg zur Straße, vorbei an Oberried und am Sindelbach entlang über Langenthal - der Name ist Programm - bis nach Sindlbach. Bereits 1128 erstmals erwähnt lädt der goldschimmernde Laurentiusbrunnen neben der Kirche zum Verweilen ein.  Die Jakobuskirche, die Rundbogenfenster der Ostwand stammen noch aus dem 13. Jhd., erhielt ihre jetzige Form 1890.

Treffpunkt: Gasthof Geier, 92348 Sindlbach, An der Sindelbacher Hauptstr. 30
Strecke: 20 km

Von Sindlbach nach Feucht

Die Etappe beginnt an der Kreuzigungsgruppe am Pendlerparkplatz der Autobahn. Zuerst geht es bergauf und bergab am Waldrand. Gnadenberg,  dessen Tore man passiert, beeindruckt durch die Ruinen des 1426 gegründeten Brigittenklosters, des ersten in Bayern. Brigitta von Schweden (1303 - 1373) hat mit ihrem Mann ebenfalls ein Jakobswallwahrt unternommen. Der ehemalige Monumentalbau hatte, im Gegensatz zur üblichen Bauweise, seinen Altar im Westen und war das Zentrum für ein Doppelkloster. Nachdem er bereits im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde, gehören die Ruinen heute dem bayerischen Staat. Nach der Unterquerung der Autobahn verläuft der Weg fast eben nach Rasch. Die evang.-luth. Pfarrkirche St. Michael thront erhöht über der Schwarzach. An Prackenfels vorbei erreicht man nach einem kurzen, wildromantischen Aufstieg die Burg Grünsberg, dessen Vorgängerbau in das 12. Jhd. reicht. Kurz danach lädt die kaskadenförmige Quellenfassung der Sophienquelle zu einer Rast im Wald ein. Nach Wallersberg und Altentann mit der interessanten evang. luth. Kirche St. Veit (ehemals St. Nikolaus)führt der Weg im Wald erst auf breiter Straße, dann auf einem romantischen schmalen Pfad bis kurz vor Rummelsberg. Vor gut 100 Jahren entstand hier eine Diakonieanstalt, in der man sich heute um Jugendliche, Alte und Kranke kümmert. Abwechslungsreich gestaltet sich die Strecke bis Feucht, das seinen Namen von der Fichte hat und bereits im 14. Jhd. ein wohlhabender Markt war. Ziel ist die auf dem Marktplatz stehende evang. luth. Kirche St. Jakob, deren Wurzeln in das 12 Jhd. reichen.

Treffpunkt: Feucht, evang.-luth. Kirche St. Jakob
Strecke: 19 km

Organisatorisches

Die in der OPf. durch den OWV markierten Etappen sind meistens rund 20 Kilometer lang. Es ist aber auch möglich, Etappen abzukürzen. Ein Pilgerführer kann bis zu 25 (30) Personen führen. Die KEB vermittelt Ihnen den/die  passende/n Pilgerführer/in. Sie selbst können dann direkt inhaltliche Schwerpunkte für den Tag, die Länge der zu gehenden Strecke und andere Details ausmachen. Falls ein Bustransport zum Ausgangspunkt benötigt wird, geben Ihnen die Jakobswegbegleiter gerne Tipps.

Ostbayerischer Jakobsweg

Über Regensburg läuft die südlichere Alternative. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Jakobswegbegleiter/innen für Ihre Pfarrei oder Gruppe buchbar

Sie wollen mit einer kleinen Gruppe aus Ihrer Pfarrei, Verein oder Verband ein Stück des Oberpfälzer Jakobsweges gehen? Dann sollten Sie das mit unseren Jakobswegbleitern tun. Diese planen mit Ihnen gemeinsam eine individuelle Wegstrecke. Am vereinbarten Termin begleiten sie Ihre Gruppe dabei. Bei den angebotenen Veranstaltungen geht es nicht um eine reine Wanderung, sondern um einen Pilgerweg mit Pilgersegen, kunsthistorischen Kurzführungen, spirituell/meditativen Anregungen, Impulsen für unterwegs oder interessanten Informationen zu Stationen auf dem Weg. Die Jakobswegbegleiter kümmern sich auch um organisatorische Fragen auf dem Weg (z.B. Kirchenschlüssel, Ort für Mittagessen). Durch einige der oben genannten Elemente unterscheiden sich diese Pilgerwanderungen im Rahmen der Erwachsenenbildung deutlich von traditionellen Wallfahrten, wie etwa der nach Altötting.

Wir planen zur Zeit neue Veranstaltungen für Sie. Bitte besuchen Sie uns zu einem späteren Zeitpunkt wieder.

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